Bildung gemeinsam gestalten.

Vorwort zum
Wirkungsbericht 2025
Hier erstmal lorem ipsum.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen des Berichts und freuen uns auf wirkungsvolle Aktivitäten und Kooperationen in der Zukunft.
Stefan Deines, Leitung Wirkungsmanagement bei EDUCATION Y
Was bedeutet Wirkungsorientierung für EDUCATION Y?
Wirkung ist das, was uns als Organisation antreibt – wir wollen eine Veränderung im Bildungssystem hin zu einer Neuen Lernkultur mitgestalten, die es allen Kindern und Jugendlichen ermöglicht, ihr Potential auszuschöpfen.
Die Reichweite unserer Programme ist dabei die Voraussetzung für eine breite Wirksamkeit – entscheidend ist aber die tatsächliche Veränderung in Bezug auf Wissen, Haltung und Handeln bei den Menschen, mit denen wir arbeiten – und letztlich die Verbesserung der Situation der Kinder und Jugendlichen.
Um die intendierte Wirkung noch professioneller zu managen, haben wir im letzten Jahr im Wirkungsteam insbesondere zwei methodische Fortschritte gemacht:
In einer Überarbeitung der übergeordneten Wirkungslogik haben wir den pädagogischen Kern, der für all unsere Programme und Maßnahmen leitend ist, noch einmal geschärft. Daraus lassen sich auch programmübergreifende Indikatoren für unsere Wirkungsanalyse ableiten.
Mit unserer Wirkungs-Tiefe-Matrix können wir die verschiedenen Programme, Projekte und Module nach ihrer jeweiligen Wirkungstiefe einordnen, das heißt nach dem Grad der Veränderung, die sie im Wissen und der Haltung, im Handeln und in der systemischen Handlungsumgebung der teilnehmenden Personen erreichen können. So können wir Reichweite und Wirkungstiefe gut ins Verhältnis setzen und in der strategischen Wirkungsplanung berücksichtigen.
Im Jahr 2025 haben wir erreicht:
Im Video erzählen uns die Wirkungsexpert*innen Sabrina Isić und Stefan Deines, wie das wirkungsorientierte Arbeiten in der Praxis aussieht:
Familien: Einfach stark!
Gerade in der heutigen, von Unsicherheit und Herausforderungen gezeichneten Lebenswelt für Familien, fühlen Eltern sich oft überfordert und überlastet. Veränderungen und Einschnitte ins Familienleben können schnell alles durcheinanderbringen. Die Einschulung stellt für einige Familien ein solches Ereignis dar. Nur gestärkte Eltern können gesunde Rahmenbedingungen für einen guten Schulstart schaffen – auf dieser Überzeugung basiert das Projekt „Familien: Einfach stark!“.

Pacemaker in der Metropolregion Rhein-Neckar
Schulen auf dem Weg in die Kultur der Digitalität begleiten
Pacemaker arbeitet an wirksam gelingender Schulentwicklung. Ziel des zweijährigen Programms in der MRN ist es, Schulen auf ihrem Weg in eine Kultur der Digitalität zu begleiten, digitale Schulentwicklung gemeinsam mit Lehrkräften, Schüler*innen, Eltern und Schulleitungen voranzubringen und nachhaltige Kooperationen mit externen Partnern aufzubauen. Dabei geht es nicht nur um den strategischen Einsatz digitaler Werkzeuge, sondern um die Frage, wie Schulen Lernumgebungen schaffen können, die Selbstständigkeit, Beteiligung und zeitgemäße Kompetenzen fördern.

GAMESHIFT
Gemeinsam stark für eine verantwortungsvolle Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
Das Präventionsprojekt GAMESHIFT unterstützt bereits seit 2024 Kinder, Jugendliche sowie ihr Umfeld dabei, digitale Medien sicher und reflektiert zu nutzen. Im Fokus stehen dabei aufklärende Inhalte zu süchtig machenden Mechanismen in Games und sozialen Netzwerken. Mit alltagsnahen Angeboten für Schule, Familie und Freizeit fördert das Projekt Medienkompetenz, klärt über Risiken wie Dark Patterns auf und schafft Raum für Dialog und Prävention.

Zukunftsträger
Starke Partnerschaften für einen gelingenden Übergang Schule-Beruf
Alle Schülerinnen und Schüler sollen am Übergang von der Schule in den Beruf die gleiche Chance auf einen gelingenden Übergang erhalten. In der MRN, besonders in einigen Kommunen, führen die sozioökonomischen Bedingungen vieler bildungsbenachteiligter Jugendlichen sowie suboptimale Rahmenbedingungen dazu, dass diese den Sprung ins Berufsleben nicht schaffen und beim Übergang "aus dem System fallen". Ein hoher Prozentsatz der Jugendlichen hat dort keinen Schulabschluss, keinen Ausbildungsplatz und keine Ausbildung. Hier setzt die Intitiatve Zukunftsträger an.

NELE – Campus
Fortbildung für eine neue Lernkultur
Eine neue Lernkultur für Lehrkräfte greifbar und erfahrbar zu machen ist die Mission von NELE. Unsere Angebote sollen Bildungsprofis direkt in ihrem Arbeitsalltag unterstützen und ihnen konkrete Anregungen für Unterricht und Schulentwicklung geben.
Seit 2025 sind nun auch Blended Learning Formate für eine größtmögliche Wirkkraft in Erprobung.

SKILLS
Schulen nutzen KI für Lesen, literarisches Lernen und Schreiben
Mit SKILLS entwickelt und erprobt EDUCATION Y gemeinsam mit Wissenschaftler*innen der Friedrich-Schiller-Universität Jena Unterrichtsmethoden und Schulentwicklungskonzepte für Grundschulen. Das Projekt verbindet die Förderung von Lesen, Schreiben und literarischem Lernen mit einem reflektierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um den wachsenden Herausforderungen von Grundschulen zu begegnen.

Wir gestalten Schule
Die Veränderung sind wir gemeinsam
WIR gestalten Schule unterstützt Schulen in herausfordernden Lagen dabei, Veränderung nicht nur als Aufgabe der Schulleitung oder einzelner engagierter Lehrkräfte zu verstehen. Im Zentrum steht ein partizipativer, systemischer Schulentwicklungsprozess, an dem Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulleitungen gemeinsam arbeiten. Sie entwickeln Ideen für ihre Schule, setzen Projekte in WGS-Gruppen um und werden dabei über drei Jahre durch EDUCATION Y begleitet.

Fortbildungsoffensive KI Berlin
Von Berührungsängsten zu Aha-Momenten
Wie können Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal grundlegende KI-Kompetenzen erwerben und direkt im Unterricht oder in schulischen Abläufen anwenden? Dieser Frage begegnet EDUCATION Y in der Fortbildungsoffensive KI Berlin.
Die Fortbildungen reichten von ersten Schritten mit KI über Unterrichtsplanung und Elternarbeit bis hin zu kreativen Ansätzen für die Klassen 3 bis 6 und den Einsatz von KI im Deutschunterricht. Dabei ging es nicht nur um technisches Wissen. Entscheidend war, Berührungsängste abzubauen und Sicherheit im Ausprobieren zu schaffen.

Interview mit Gründer Roman Rüdiger
Social Profit Organisationen im Wandel
Als Roman Rüdiger 2005 EDUCATION Y (damals BuddY e.V.) gründete, war die Bildungslandschaft noch eine andere. Doch die größte Baustelle ist und bleibt die Schaffung von gerechten Bildungschancen, völlig unabhängig von familiärer und sozialer Herkunft.
Wir haben mit ihm über Rolle von EDUCATION Y in einer breit gefächerten Projektlandschaft gesprochen.

EDUCATION Y in Zahlen
Infos zu Finanzen und Personal im Jahr 2025
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